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Verfasst am 26.12.2011 12:49:12 Uhr
besinnliche Restfeiertage

Aspirin oder Weidenrinde

Das Preis-Leistungs-Verhältnis:

Es stimmt, nach wie vor ist einfaches Aspirin billiger als standardisierte Weidenrindentabletten. Im Vergleich: 28 Stück Aspirin sind für knapp 2 € zu haben, für die gleiche Menge Weidenrindenschmerzdragees muss man 3,95 Euro berappen, entscheidet man sich für ein 3-er Gebinde verbilligt sich die Packung auf 3,50 Euro. Für einen Besserverdiener ist dies unerheblich, falls er keine schottischen Vorfahren besitzt, für Menschen im Niedriglohnsektor gestaltet sich eine solche Entscheidung schon schwieriger und müsste klare Vorteile aufweisen, sollte man sich für die teuere Weidenrinden-Version entscheiden. Auch höre ich immer wieder von Migräne-Patienten, dass die Weidenrinde in diesem Falle nicht helfe. Da ich selbst über keine nennenswerten Migräne-Erfahrungen verfüge, schließlich muss man nicht jede schmerzliche Erkrankung sein eigen nennen, kann ich nur über die Anwendung bei Zahnschmerzen berichten und in diesem Bereich kann ich die Weidenrinde auch nicht empfehlen, da ich sie in diesem Schmerzbereich ebenfalls als kontraproduktiv empfinde.

Was nun die Verträglichkeit und Nebenwirkungen betrifft, ist die Weidenrinde klar im Vorteil, obwohl auch die Weidenrinde bei empfänglichen Personen Allergien auslösen kann. Im Unterschied zum synthetischen und hochdosierten Einsatz der Acetylsalicylsäure ist beim pflanzlichen Weidenrindeneinsatz keine Reizung der Magenschleimhaut zu beobachten. Bei einigen Menschen kann es durchaus zu Übelkeit und Magendruck kommen, doch dies beruht auf einer individuellen Überempfindlichkeit gegen die Gerbsäure in der Weidenrinde. Auch die Hemmung der Blutgerinnung ist deutlich geringer als bei dem Einsatz von Acetylsalicylsäure, wodurch unerwünschte Blutungen faktisch nicht vorkommen. Eine Komplikation die auch in der Phytotherapie auftreten kann, ist eine allergische Reaktion, die auch schon von geringen Mengen an Salicylaten ausgelöst werden kann.


Die Weidenrinde ist bei Langzeittherapie zur Entzündungshemmung dem Aspirin klar im Vorteil und bedenkt man, dass die Weidenrinde auch entwässert, einen Versuch in der Anwendung auf alle Fälle wert.



Die Weide in der Esoterik und Mythologie
Eine alte volksheilkundlich-esoterische Form des Heilens ist das Besprechen unter Verwendung von Weiden. Bei Zahnschmerzen z.B. soll es helfen, bei zunehmendem Mond still und ohne ein Wort zusprechen auf eine Weide zu zugehen. Wenn man angekommen ist, soll man sagen: "Guten Abend, liebe, alte Weide. Ich bringe dir heute meine Zahnschmerzen und wünsche, dass sie bei dir bestehen und bei mir vergehen." In der rituellen Magie wird wird die Weidenrinde zu Räucherungen verwendet, die zur Anrufung der Mondkräfte und der Wasserwesen dienen.
In der Baumheilkunde kann man von der Weide Hilfe bekommen, wenn einem die innere Ruhe fehlt und man unausgeglichen ist. Auch wer angestaute Wut in sich trägt, dem kann die Weide helfen. Die Weide löst und erweicht seelische Verhärtungen von verbitterten und zurückgezogenen Menschen. Die Nähe zu einer Weide soll auch bei Gicht, rheumatischen Beschwerden und bei Menstruationsschmerzen helfen. In der Astrologie kann die Weide als Räucherstoff dem Mond zugeordnet werden.
In der Mythologie findet man die Weiden als Hexenbäume, Hexenbesen und als Symbol der Jungfräulichkeit. In der griechischen Mythologie galt die Weide als Symbol der Erdgöttin Demeter.




Verfasst am 23.11.2011 11:35:13 Uhr
obskur

wer selbst eine Obstkur erwägt -
soll nicht den Speck im Schinken
verstecken

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Verfasst am 19.11.2011 12:06:48 Uhr
Klimawandel



Einfluss auf das Grünland

Steigende CO2-Konzentrationen verschlechtern die Treibhausgasbilanz von Grünland. Das ist das Fazit eines seit zwölf Jahren laufenden Langzeitversuchs des Instituts für Pflanzenökologie der Universität Gießen. Damit wird die Hoffnung zerschlagen, dass die Natur selbst einen Ausgleich schaffen kann. Im Versuch wurden Wiesenflächen mit einer Kohlendioxidkonzentration begast, wie sie in 30 Jahren erwartet wird.

Ergebnis

Die Zusammensetzung der Arten veränderte sich. Auf Kosten der Kräuter entwickelten sich mehr Gräser, der Ertrag stieg. Anders als erhofft wurde nicht mehr CO2 im Boden gebunden. Zudem wurde vermehrt Lachgas freigesetzt. Es ist wesentlich treibhauswirksamer als CO2 und verstärkt die negativen Auswirkungen auf das Klima weiter.






Verfasst am 12.11.2011 13:25:18 Uhr
weil es so lang her ist und weil so einiges gelöscht wurde

Und weil die Falschen im Kugelhagel zusammenbrachen und weil heute wieder so schön die Sonne scheint und weil Volkstrauertag ist und nächste Woche noch Buß- und Bettag, aus diesem Anlass noch ein Eintrag.




Verfasst am 12.11.2011 12:33:07 Uhr
Guten Morgen

Wenn die Kasse einmal klingelt, scheint sogleich die Sonne.

Ein schönes Wochenende


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